Interview mit RostockStartUps auf Gruender-MV.de - 09.10.2009
Neuer Treffpunkt für Gründer in Rostock
Jeden zweiten Mittwoch im Monat organisiert Falk Mahlendorf in Rostock ab sofort einen Stammtisch für Gründer und Jungunternehmer. Neben dem Kennenlernen, hofft er vor allem auf regen Austausch über typische Gründer-Probleme und Sorgen, die gemeinsam besser bewältigt werden sollen.
Stammtisch-Gründer Falk Mahlendorf erwartet jeden zweiten Mittwoch im Monat Interessierte im Rostocker Alex zwischen 9.00 und 12.00 Uhr.Der erste Stammtisch im September war ein voller Erfolg: „Wir waren gut 20 Leute", erzählt der 43-Jährige nicht ohne Stolz. Zum nächsten „Open Coffee Club" wünscht er sich noch mehr Gründer und Jungunternehmer aus Rostock und Umgebung. Der Treff soll sich künftig zur Plattform entwickeln. Der „OpenCoffee Club" sei eine weltweite Initiative, die von einem Amerikaner initiiert wurde. Der Grundgedanke: Existenzgründer, Unternehmer, Berater, Investoren und alle die sich für das Thema Selbstständigkeit interessieren, treffen sich dort regelmäßig. „Solche Stammtische gibt es weltweit rund 80 Mal und seit neuestem gehört Rostock dazu", freut sich Falk Mahlendorf.
Er ist seit vielen Jahren selbstständiger Hotel-Marketing-Berater und weiß aus eigener Erfahrung, wie steinig der Weg einer Existenzgründung sein kann, dass man viele Fehler macht, die Zeit, Geld und Kraft kosten. „Da fühlen sich Gründer schnell allein gelassen."
Das soll sich ändern: „Wenn sich Gründer kennenlernen und vernetzten entstehen Kooperationen und neue Ideen", sagt der studierte Transportlogistiker. Der 43-Jährige ist derzeit auf allen möglichen Existenzgründer-Terminen und Treffen in Rostock unterwegs, um seinen Stammtisch bekannt zu machen. In der Uni, der IHK, auf Eröffnungsveranstaltungen und sogar im Internet ist er dafür unterwegs und aktiv.
„Mein Blog heißt rostock-startups.de. Der Blog ist sozusagen ein Abfallprodukt des Stammtisches", erklärt er lächelnd. Denn das Internet dürfe man nicht vernachlässigen. Dort wird der Stammtisch beworben und bekannt gemacht, aber ein direktes Treffen ersetzte das Blog nicht.
In seinem Internet-Tagebuch stellt der schlanke Mann mit den raspelkurzen Haaren Gründer aus der Rostocker Szene vor. „Es ist erstaunlich, was es hier in Rostock für interessante Startups gibt. Und da ich aus eigener Erfahrung weiß, wo Gründern am meisten der Schuh drückt, gibt es auch Artikel mit Tipps und Hinweisen." Falk Mahlendorf schreibt beispielsweise über Wettbewerbe für Existenzgründer, Geschäftsideen, stellt Twitter vor, berichtet über Finanzierungsquellen für Gründer. Themen, die auch wunderbar zur Stammtischrunde passen und diskutiert werden können. Der nächste findet am 14. Oktober 2009 statt. Wenn Sie dabei sein wollen klicken Sie hier: http://www.rostock-startups.de/termine/
Grit Gehlen - Gründer MV
Original-Link: http://www.gruender-mv.de/news/gruendertipp/index.html
Norddeutsche Neueste Nachrichten - 31.Juli 2009
Blitz am Sonntag - 06. September 2009
Neues Netzwerk für Gründer
Schreibt Gründergeschichten auf: Ab heute betreibt Falk Mahlendorft im Internet ein Portal für Rostocker Start-up-Unternehmen. Matthias Bannert
ROSTOCK/BENTWISCH - Aller Anfang ist schwer. Das weiß Falk Mahlendorf aus eigener Erfahrung. Vor ein paar Jahren wollte er ein Internet-Unternehmen gründen. "Doch in Rostock fand ich keine richtigen Ansprechpartner", bedauert er. Dazu ist er extra nach Berlin und Hamburg gefahren. "Dort ist die Gründer-Szene eine ganz andere", berichtet Mahlendorf aus Erfahrung.
Doch das soll sich nun ändern: Mahlendorf möchte auch in Rostock eine ähnliche Situation schaffen. "Ich will eine Vernetzung unter Start-up-Unternehmen erreichen", sagt der studierte
Transportlogistiker. Gründer sollen wissen, wen es noch in ihrer Stadt gibt.
Dazu hat er ein Internet-Tagebuch eingerichtet, das heute startet und in dem er von der Gründerszene Rostocks berichtet. In dem so genannten Blog stellt er Start-up-Unternehmen aus der Hansestadt vor
und berichtet über Fort- aber auch Rückschritte. "So denkt keiner, er sitzt allein in seinem Boot."
Doch das ist erst der Anfang. "Erfahrungsaustausch funktioniert immer noch am besten offline", sagt Mahlendorf. Einmal im Monat soll es ein lockeres Treffen geben, bei dem sich die Existenzgründer
über Probleme und Ideen austauschen können. "Netzwerkbildung ist das A und O", meint Mahlendorf.
Heute startet Online-TagebuchFür sein Internet-Tagebuch geht er auf alle Veranstaltungen zum Thema Existenzgründung und sammelt Visitenkarten. Jetzt nach dem Start seines Online-Tagebuchs trifft er
möglichst viele der Existenzgründer aus dem Raum Rostock. "Ich möchte jedes Start-up in Rostock gern vorstellen."
Mit der Internetseite will er jedoch kein Geld verdienen. "Das ist natürlich alles kostenlos." Wenn Mahlendorf nicht bloggt, kümmert er sich um das Marketing eines Hotels im Harz.
Von vielen Geschäftsideen aus Rostock ist er selbst begeistert. "Es ist erstaunlich, was beispielsweise bei Studenten in Bewegung ist", sagt der Blogger. Er selbst interessiert sich vor allem für Geschäftsmodelle auf Internetbasis. "Da bin ich in meinem Alter nur leider eine Ausnahme", sagt der 43-Jährige. Wenn er Gleichaltrigen von seinen Ideen erzählt, stößt er noch oft auf Unverständnis.