Mi
10
Feb
2010
Der digitale Stöpsel - Suicide Machine 2.0
Dieser ganze Netzwerkwahn kann schon manchmal etwas zur Last fallen. Wenn man dann noch in diversen Social-Networks versucht über die Informationsflut Herr zu werden, kann man leicht an die Grenzen stoßen. Der eine oder andere hat sich bestimmt schon mal gefragt wie es so ist, ohne Twitter, Facebook, VZ & Co. Was sollte man mit der ganzen gewonnenen Zeit anfangen? Unvorstellbar? Nein!
Für einige ist das bereits Realität geworden. Aber wie stellt man das an. Oft sind die Links zum Löschen des Account sehr gut versteckt. Aber es gibt Hilfe. Der Dienst Web 2.0 Suicide Machine räumt auf. Damit ist es schon mal machbar sich von Twitter, Facebook, LinkedIn und MySpace zu verabschieden.
Wie gut werden die Daten gelöscht? Nach Aussagen der Betreiber werden alle Daten und Freunde (nur virtuell;-) beseitigt. Dabei kann man zugucken wie alles verschwindet. Zum Schluss hat man noch die Möglichkeit ein Abschiedswort an die Hinterbliebenen zu richten. Der Account wird aber nicht gelöscht, sondern tritt der Gruppe Social Network Suicider bei. Diese Gruppe wird wohl zurzeit von Facebook geblockt.
Hier ein kleines Video (englisch) zur Einstimmung.
Wie dem auch sei, für Leute, die den digitalen Stöpsel ziehen wollen, ist dies eine ernste Alternative.
Ich persönlich bin noch nicht so weit. Wenn ich vielleicht mal den Kontostand von Sergey und Larry habe, werde ich vielleicht darüber nachdenken. Bis dahin habe ich noch ein paar Tage Zeit zum Networking.
Bildquelle: http://suicidemachine.org/, http://shk-fachmann.com/ und Facebook
Viedeoquelle: YouTube
