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18

Jan

2010

IT-Trends 2010

Was andere Nachrichtenkanäle seit geraumer Zeit bereits berichteten, stellt nun (endlich) auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz BITKOM, in einer Studie vor. Demnach sind die Trends für dieses Jahr: Cloud Computing, Mobiles Internet, IT-Sicherheit, E-Energy und Enterprise 2.0. Vielleicht gibt es sogar ein Rostocker Startup, welches in einem dieser Geschäftsfelder tätig wird.

 

1. Cloud Computing
Im Zuge weiterer Einsparungen und höherer Flexibilität kommen den Unternehmen die Verlagerung von Speicherplatz, Rechenkapazitäten und Anwendungen zu gute. Dass sich das Geschäft lohnt bzw. bald lohnt zeigt wieder einmal Google. Denn aus dem bereits bekannten Google Docs wird GDrive.

In einigen Wochen soll der (kostenlose) Dienst zur Verfügung stehen und ermöglicht das Hochladen von Dokumenten aller Formate. Dafür hat der Nutzer 1 GB Speicherplatz zur Verfügung (max. Größe einer Datei=250 MB) und kommt jederzeit und von überall an seine Dokumente (natürlich vorausgesetzt, er hat Zugang zum www). Ob das dann die Umsatzzahlen der USB-Sticks beeinflusst?


Wer darüber hinaus mehr Speicheplatz benötigt, kann diesen für 3,- Euro pro GB und Jahr hinzubuchen. Verlässt Google jetzt seine für den normalen Endverbraucher „alles kostenlos" Philosophie? Wir werden sehen.


2. Mobiles Internet
Dazu gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Dank Smartphones und sinkender Datentarife wird diese Nutzung einfach populärer und somit massentauglich. In dem einen oder anderen Beitrag auf diesem Blog habe ich einige mobile Möglichkeiten aufgezeigt. Da kann man (besonders ich) sehr gespannt sein, welche Apps uns dort noch erwarten.


3. IT-Sicherheit
Neueste Nachrichten bezüglich Wirtschaftsspionage (Google gegen China) zeigen eindeutig, dass mit Sicherheit sicher nicht zu spaßen ist. Offen zur Wirtschaftsspionage bekennen sich Staaten wie die Russische Förderation und China. Ziele dieser Spionage sind Politik, Militär und natürlich Wirtschaft. Ein Großteil deutscher Firmen ist bereits betroffen.


Aber im Kleinen spielt das auch eine Rolle. Vor gar nicht so langer Zeit standen die großen Communities wegen Missbrauch der privaten Nutzerdaten am Pranger. Kürzlich habe ich gelesen, dass Facebook mit McAfee eine Kooperation in Sachen Sicherheit geschlossen hat. Nutzer können sich die Software für ihren PC herunterladen. Bis hier hin eine tolle Sache. Der Haken ist aber, man muss McAfee seine privaten Kreditkartendaten hinterlegen. Was bitte schön soll das?


4. E-Energy
E-Energy klingt wie eine neue Serie der Batteriemarke Energizer. Ist es natürlich nicht. Alles wird intelligenter, so auch unsere Stromzähler. Mit so genannten Smart-Metern, die übrigens ab 01. Januar 2010 bei jedem Neubau eingebaut werden müssen, haben wir mehr Transparenz, können tagesaktuell den Verbrauch ablesen und monatlich unsere Rechnung (tatsächlicher Verbrauch und keine Abschläge mehr) bezahlen.

Und im Großen lassen sich Stromangebot und -nachfrage mittels intelligenten Energienetzen - Smart Grids - die Energieversorgung optimieren.


5. Enterprise 2.0
Darüber habe ich mich ja auch schon mal ausgelassen. Das ist für mich nach wie vor ein sehr spannendes und vor allem notwendiges Thema. Denn Enterprise 2.0 ist in einem Atemzug mit Social Media Marketing zu verwenden. Es geht um die Nutzung von Web 2.0 Errungenschaften in Unternehmen. Dabei steht nicht der Einsatz der technischen Infrastruktur im Vordergrund. Aber ohne ein Paradigmenwechsel in den Unternehmen geht das wohl eher nicht von statten.




Bildquelle: http://mediap1.roadkast.com/duisburger-philharmoniker/Be_Prepared_2010_klein.jpg

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