Fr

15

Jan

2010

Altersvorsorge: Ich will nie ins Altersheim!

Tja Altersvorsorge, dass ist so ein Thema, dass bei Existenzgründern auf der to-do-list gerne unter der Rubrik "später" oder "irgendwann" landet. Denn es ist ja nicht so, dass man als Existenzgründer Langeweile hat. Der Staat und seine Behörden sorgen für reichlich Abwechslung z.B. mit Finanzamt, Krankenkasse, Rentenversicherung, Berufgenossenschaft, Gewerbeaufsicht, Handelsregister, Statistisches Bundesamt und Statistische Landesämter, IHK, Familienkasse, Pflegekasse, GEZ, Zoll, Bundeszentralamt für Steuern, Arbeitsamt - äh, Agentur für Arbeit, Bundesamt für den Güterverkehr, um mal nur die "beliebtesten" zu nennen. Ach ja, und Umsatz muß man auch noch machen.

Aber was macht man fürs Alter? Die Möglichkeiten sind vielfältig und verwirrend. Und wer weiß schon was in einigen Jahrzehnten sein wird? Ich nicht und da heute schon wieder mal Freitag ist, macht RostockStartUps, nein, nicht mittags Feierabend, sondern Casual Friday und ist nicht ganz so ernst. Denn schon Heinrich Heine wußte: "Wer nie im Leben töricht war, ein Weiser war er nimmer." Natürlich wird sich RostockStartUps diesem Thema noch ernsthaft widmen - aber nicht heute.

Zwei Sachen sind beim Thema Altersvorsorge sicher: Man wird geistig wie körperlich nicht mehr ganz so fit sein und es wird teuer. Und für diese Probleme habe ich schon vor einiger Zeit - dem Datum der Datei nach war es 2005 - in den Weiten des Internets eine Lösung gefunden:


Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.


Die Gründe dafür hat mir unsere Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert: "Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 Euro pro Tag!"


Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff AIDA geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner 135 Euro pro Tag zahlen!! Nach Adam Ries bleiben mir dann noch 65 Euro pro Tag über.


Die kann ich verwenden für:

 

1. Trinkgelder 10 Euro pro Tag

2. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten wenn ich in eines der Restaurants wackele oder kann mir sogar das Essen vom Room-Service aufs Zimmer bringen lassen, d. h.: Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.

3. Die AIDA hat 3 Swimming-Pools, einen Fitnessraum, Waschmaschinen und Trockner frei und sogar jeden Abend Shows.

4. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.

5. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für extra 5 Euro Trinkgeld lesen mir die Stewardessen jeden Wunsch von den Augen und Lippen ab.

6. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.

7. Fernseher defekt? Glühbirnen müssen gewechselt werden? Die Bettmatratze ist viel zu hart oder zu weich? Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.

8. Frische Bettwäsche und Handtücher selbstverständlich jeden Tag, und ich muss nicht einmal danach fragen.

9. Wenn ich im Altersheim hinfalle und mir die Rippen breche, komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen. Auf der AIDA bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos verarztet.


Nun das Beste. Mit der AIDA kann ich nach Süd-Amerika, Australien, Japan, Asien... wohin auch immer ich will. Darum sucht mich in Zukunft nicht in einem Altersheim, sondern just call shore to ship. Ich spare auf der AIDA damit jeden Tag 50 Euro und muss nicht einmal für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist:


Werft mich nur gerade über die Reling. Kostenlos.

 

 


Co-Autor: blacky

Bildquelle: www.pixelio.de
Fotograf: R_by_www.kreuzfahrt-seeurlaub.de

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